Werbung kann beim reibungslosen Surfen auf Ihrem Android-Gerät extrem störend sein, insbesondere wenn Pop-ups und Banner Bandbreite verschwenden. Zum Glück gibt es eine Möglichkeit, die meisten davon durch ein paar Einstellungen zu reduzieren – kein Rooting, keine merkwürdigen Apps, einfach ein bisschen DNS-Magie. So hat es geholfen: Wie sich herausstellt, kann die Einstellung des privaten DNS auf einen bekannten werbeblockierenden Hostnamen Wunder wirken.

Voraussetzungen

Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihr Android-Gerät mindestens Android 9 Pie verwendet. Das ist praktisch die Voraussetzung für diese praktische Funktion. Sie benötigen kein Root-Recht und können auf die Einstellungen Ihres Geräts zugreifen. Eine stabile Internetverbindung ist selbstverständlich.

Schritt 1: Gehen Sie zu Ihren Einstellungen

Öffne die Einstellungen -App. Du findest sie wahrscheinlich in der App-Schublade. Wenn du es lieber bequemer hast, wisch einfach von oben nach unten und tippe auf das Zahnradsymbol. Ganz einfach, oder? Verlier dich aber nicht in den Menüs.

Schritt 2: Suchen Sie die privaten DNS-Einstellungen

Suche nach „Netzwerk & Internet“. Bei manchen Geräten heißt es auch „ Verbindungen “.Scrolle nach unten, bis „Private DNS“ angezeigt wird. Sollte es nicht angezeigt werden, tippe einfach in die Suchleiste und gib „Private DNS“ ein – Android macht es einem manchmal unnötig schwer.

Schritt 3: Konfigurieren Sie den DNS-Server

Im Menü „ Privates DNS“ :

  1. Wählen Sie den Hostnamen des privaten DNS-Anbieters.
  2. Geben Sie einen dieser Hostnamen zum Blockieren von Werbung ein:
  • Klicken Sie auf „Speichern“ oder setzen Sie das Häkchen (je nach Gerät).So einfach ist das. Ihr Gerät beginnt nun, DNS-Anfragen über diesen Server aufzulösen, der viele lästige Dinge blockiert.
  • Hinweis: Bei manchen Setups wird diese Änderung möglicherweise nicht sofort wirksam. Ein schneller Neustart oder das Umschalten des Flugmodus kann helfen, die Dinge in Gang zu bringen. Seltsam, aber manchmal braucht Android nur einen kleinen Anstoß.

    Schritt 4: Chrome-Einstellungen optimieren (optional, aber gut)

    Wenn Sie es etwas spektakulärer mögen, bietet Chrome eigene Einstellungen zum Blockieren von Pop-ups und aufdringlicher Werbung:

    1. Öffnen Sie Google Chrome.
    2. Tippen Sie auf die drei Punkte in der Ecke und gehen Sie dann zu Einstellungen.
    3. Tippen Sie auf Site-Einstellungen.
    4. Scrollen Sie zu „Popups und Weiterleitungen“ und setzen Sie die Option auf „Blockiert“. Manchmal ist diese Option standardmäßig deaktiviert, was bedeutet, dass Sie eine Flut von Popups erhalten.
    5. Suchen Sie als Nächstes nach Anzeigen (oder aufdringlichen Anzeigen ) und stellen Sie diese ebenfalls auf „Blockiert“.

    Dieser zusätzliche Schritt verhindert, dass bestimmte Anzeigen auch nach einer DNS-Blockierung durchkommen. Das ist zwar nicht narrensicher, aber besser als nichts.

    Zusätzliche Tipps und häufige Probleme

    Einige Tricks und Hinweise aus der Erfahrung:

    Warum hilft das?

    Wenn Sie Ihren DNS-Anbieter zu einem werbeblockierenden Anbieter wechseln, fragt Ihr Gerät Webseitenressourcen über Server ab, die keine Werbung schalten. Das ist zwar etwas hinterhältig, aber effektiv. Wenn Sie weniger Banner und Pop-ups bemerken, liegt das daran, dass Ihr DNS Ihren Browser nicht darüber informiert.

    Wann sollte dies verwendet werden?

    Wenn Werbung plötzlich mehr stört als sonst oder Ihr Surfen durch die vielen Banner langsamer wird, sollten Sie es vielleicht einmal versuchen. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie keine Werbeblocker-Apps oder -Erweiterungen verwenden möchten.

    Verwandte Tools für bessere Kontrolle

    Sie möchten noch mehr Kontrolle? Vielleicht möchten Sie die Kommandozeile mit adb shellBefehlen erkunden oder Ihre Hostdateien optimieren, aber ehrlich gesagt reicht dieser DNS-Trick für die meisten Benutzer aus.

    Häufig gestellte Fragen

    Kann ich problemlos zurückwechseln?

    Ja, gehen Sie einfach zurück zu Private DNS und stellen Sie es auf „Aus“ oder wählen Sie „Automatisch“. Kinderleicht.

    Werden alle Anzeigen blockiert?

    Nicht 100 %, insbesondere bei Apps, die Werbung direkt einbetten. Aber beim Surfen in Chrome oder einer Standard-App wird die Leistung deutlich reduziert.

    Ist die Verwendung dieser DNS-Server sicher?

    Meistens ja. Schau dir die Datenschutzrichtlinien an, aber seriöse Anbieter wie AdGuard und NextDNS sind ziemlich zuverlässig. Vermeide aber unseriöse Anbieter.

    Zusammenfassung

    Ich drücke die Daumen, dass das jemandem hilft, den Lärm zu reduzieren. Bei mir funktioniert es – ich hoffe, es funktioniert auch bei Ihnen.

    2025