So laden Sie alle Fotos von Google Fotos auf Ihren Computer herunter
Du willst also alles aus Google Fotos mitnehmen? Kenne ich. Es ist schon komisch, wie kompliziert Google das Ganze macht – als ob sie sichergehen wollen, dass du es ernst meinst. Mit diesen Schritten kannst du all deine Erinnerungen bündeln, ohne dir die Haare zu raufen. Denn natürlich muss Google es dir etwas schwerer machen als nötig …
Voraussetzungen
Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie Folgendes haben:
- Eine gute Internetverbindung (da große Downloads eine Weile dauern).
- Ein Google-Konto mit Ihren in Google Fotos gespeicherten Fotos und Videos.
- Browser der Wahl – Chrome, Firefox, was auch immer, keine große Sache.
Schritt 1: Gehen Sie zu Google Takeout
Google Takeout ist hierfür das wichtigste Tool. Damit können Sie Ihren gesamten Datensatz, einschließlich Fotos, herunterladen. Rufen Sie Google Takeout auf und melden Sie sich mit dem Google-Konto an, das Ihre Bilder enthält.
Schritt 2: Wählen Sie Ihre Daten aus
Sobald Sie angemeldet sind, wird Ihnen eine Liste aller Google-Dienste angezeigt. Suchen Sie nach Google Fotos – meist ganz oben oder an einer leicht zu findenden Stelle – und aktivieren Sie das Kontrollkästchen daneben. Wenn Sie nur Fotos möchten, können Sie andere Elemente deaktivieren. Weniger Übersicht, weniger Ärger.
Schritt 3: Legen Sie Ihre Exporteinstellungen fest
Klicken Sie auf „Nächster Schritt“. Jetzt wird es konkret:
- Wählen Sie Ihre Liefermethode – erhalten Sie entweder einen Download-Link per E-Mail oder lassen Sie ihn direkt zu Ihrem Google Drive hinzufügen (was ironischerweise bei großen Downloads einfacher sein kann).
- Wählen Sie den Dateityp – ZIP oder TGZ. ZIP ist gebräuchlicher.
- Wählen Sie die Archivgröße – die meisten wählen 2 GB oder 5 GB. Wenn Sie eine größere Größe wählen, teilt Google das Archiv in mehrere Dateien auf, was ärgerlich sein kann, wenn Sie nicht vorbereitet sind.
Schritt 4: Starten Sie den Export
Dieser Teil ist einfach, braucht aber Zeit. Klicken Sie auf „Export erstellen“. Google kümmert sich darum; Sie erhalten möglicherweise eine „Bearbeitungs“-Seite. Bei großen Datenmengen kann es Minuten bis Stunden dauern. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, erhalten Sie eine E-Mail – in der Regel mit einem Download-Link. Bei manchen Setups ist etwas Geduld erforderlich oder sogar ein Neustart des Browsers, falls es beim ersten Mal nicht klappt.
Schritt 5: Laden Sie Ihre Dateien herunter
Wenn die E-Mail in Ihrem Posteingang eintrifft, gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken Sie auf den Download-Link. Wenn die Google-Server ausgelastet sind, kann es etwas langsamer laufen. Keine Panik.
- Speichern Sie die ZIP-Dateien, wo immer Sie möchten – wahrscheinlich an einem sicheren Ort auf Ihrem Laufwerk.
Alternative Methode: Manueller Download
Wenn Sie nur ein paar Alben oder ausgewählte Fotos speichern möchten, öffnen Sie einfach Google Fotos in Ihrem Browser, melden Sie sich an und wählen Sie die gewünschten Fotos oder Videos aus. Halten Sie Ctrl(oder Cmdauf dem Mac) gedrückt, um mehrere Fotos oder Videos auszuwählen. Klicken Sie dann oben rechts auf das Drei-Punkte-Menü und wählen Sie „Herunterladen“. Das ist ganz einfach, funktioniert aber nur für kleinere Mengen gleichzeitig.
Zusätzliche Tipps und Fehlerbehebung
Das funktioniert nicht immer perfekt. Manchmal manipuliert Google Takeout Metadaten, oder der Download-Link läuft schneller ab als erwartet. Sollten Probleme auftreten, überprüfen Sie Ihre Internetverbindung (größter Übeltäter), stellen Sie sicher, dass Sie mit dem richtigen Konto angemeldet sind, und leeren Sie den Browser-Cache, falls Probleme auftreten. Manche Nutzer berichten außerdem, dass der Exportvorgang auf bestimmten Browsern oder Rechnern hängen bleibt. Normalerweise hilft ein Neustart des Browsers oder der Versuch mit einem anderen.
Falls Google Takeout nicht funktioniert, können Sie auch versuchen, Ihre Google Fotos im Inkognito-Modus zu öffnen oder ein anderes Netzwerk zu verwenden (manchmal blockiert oder drosselt der Internetanbieter Teile des Vorgangs).Das ist zwar etwas seltsam, aber einen Versuch wert.
Abschluss
Alle Fotos aus Google Fotos zu extrahieren ist nicht gerade ein Kinderspiel, aber mit den oben genannten Schritten ist es machbar. Ob Sie ein vollständiges Backup über Google Takeout erstellen oder ausgewählte Alben manuell speichern, es ist machbar. Denken Sie jedoch daran, dass große Exporte etwas Geduld und Zeit in Anspruch nehmen können. Denn natürlich möchte Google Sie durch die Reifen springen lassen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich nur bestimmte Alben von Google Fotos herunterladen?
Ja, das ist mit manuellen Downloads möglich. Mit Google Takeout ist die Auswahl von Alben nicht so einfach – es gilt das Prinzip „Alles oder nichts“.Um bestimmte Alben auszuwählen, wählen Sie sie einfach manuell in Google Fotos aus und laden Sie sie direkt von dort herunter.
Was passiert, wenn der Download-Link abläuft oder nicht funktioniert?
Google-Links sind mit einem Timer (normalerweise etwa einer Woche) versehen. Ist dieser abgelaufen, wiederholen Sie den Export einfach – das ist zwar lästig, aber notwendig. Manchmal hilft es, den Vorgang erneut zu starten, wenn es nicht weitergeht.
Gibt es eine Größenbeschränkung?
Bei Google Takeout ist die maximale Archivgröße benutzerdefiniert. Wählen Sie beispielsweise 2 GB, teilt Google den Download in mehrere ZIP-Dateien auf. Theoretisch können Sie auch ein höheres Limit festlegen, aber es ist besser, es klein zu halten, um Ärger zu vermeiden.
Zusammenfassung
- Mit Google Takeout erstellen Sie eine vollständige Sicherung aller Ihrer Google-Fotos.
- Haben Sie Geduld – große Exporte brauchen Zeit und Bearbeitung.
- Manuelle Downloads eignen sich gut zum Auswählen bestimmter Alben oder Dateien.
- Seien Sie auf mögliche Probleme vorbereitet, wenn Links ablaufen oder Prozesse ins Stocken geraten.
Ich hoffe, das hilft oder macht den Prozess zumindest etwas weniger frustrierend. Es hat einfach auf mehreren Maschinen funktioniert.