So aktivieren Sie Secure DNS in Google Chrome für sichereres Surfen
Das Surfen privater und sicherer zu gestalten, ist manchmal etwas mühsam, besonders wenn man sich Sorgen um DNS-Lecks oder Schnüffelei macht. Secure DNS in Chrome verschlüsselt diese Anfragen, damit Sie Ihre Browserdaten nicht einfach ins Leere schreien. Es verhindert im Grunde, dass neugierige Blicke mitbekommen, welche Websites Sie besuchen, und kann die Dinge sogar etwas beschleunigen, wenn Ihr DNS-Anbieter gut ist. Aber die vielen Einstellungen – Windows, Chrome, DNS-Anbieterauswahl – können verwirrend sein. Hier ist eine praktische Anleitung, die einigen geholfen hat, die Sache ohne großen Aufwand zu meistern. Sie ist vielleicht nicht perfekt, aber hoffentlich bringt sie Sie sicherer beim Surfen ein Stück näher.
So beheben Sie Secure DNS in Chrome unter Windows 11
Versuchen Sie, Secure DNS in Chrome zu aktivieren? Hier erfahren Sie, was hilft (und was nicht)
Dieser Vorgang ist erforderlich, wenn Chrome nicht die erwartete DNS-Verschlüsselung verwendet oder Sie sicherstellen möchten, dass Ihre DNS-Anfragen nicht einfach so in die Welt hinausgetragen werden. Ist die Option deaktiviert, sind Ihre DNS-Anfragen grundsätzlich unverschlüsselt, was für Ihre Privatsphäre nicht ideal ist. Aktivieren Sie die Option, sollten die Anfragen über Ihren gewählten Anbieter verschlüsselt werden. Manchmal funktionieren die Chrome-Einstellungen jedoch nicht oder es treten merkwürdige Verbindungsfehler auf. Mit diesen Schritten stellen Sie sicher, dass Chromes DNS-Einstellungen tatsächlich funktionieren und nicht nur eingestellt, sondern im Hintergrund gestört sind. Bei manchen Setups funktioniert das Aktivieren von Secure DNS sofort; bei anderen müssen Sie Chrome möglicherweise neu starten oder sogar den DNS-Cache leeren. So gehen Sie vor:
Überprüfen Sie, ob Chrome auf dem neuesten Stand ist und Ihre DNS-Einstellungen synchronisiert sind
- Gehen Sie zunächst zu Einstellungen > Hilfe > Über Google Chrome. Aktualisieren Sie bei Bedarf. Veraltete Chrome-Versionen können bei diesen Netzwerkfunktionen zu ungewöhnlichem Verhalten führen.
- Stellen Sie sicher, dass Ihre Windows-DNS-Einstellungen übereinstimmen, insbesondere wenn Sie in Windows selbst ein benutzerdefiniertes DNS verwenden. Manchmal berücksichtigt Chrome die Windows-DNS-Einstellungen. Um dies zu überprüfen, öffnen Sie Einstellungen > Netzwerk & Internet > Ethernet/WLAN > Hardwareeigenschaften > DNS-Serverzuweisung und prüfen Sie, ob Sie ein benutzerdefiniertes DNS verwenden – wie Cloudflare oder Google DNS.
Aktivieren Sie Secure DNS in den Chrome-Einstellungen
- Öffnen Sie Chrome und gehen Sie dann zu Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Sicherheit.
- Scrollen Sie nach unten, um „Sicheres DNS verwenden“ zu finden. Es ist etwas versteckt, aber es ist da – scrollen Sie einfach, bis Sie „Erweiterte Optionen“ sehen.
- Schalten Sie es ein. Wenn es bereits aktiviert ist, ist es gut. Um sicherzugehen, deaktivieren Sie es und aktivieren Sie es erneut, um die Einstellung zu aktualisieren.
Warum es hilft: Dadurch verwendet Chrome DNS-over-HTTPS (DoH).Wenn diese Option aktiviert ist, verschlüsselt Chrome DNS-Anfragen, was Schnüffelei und potenzielle Man-in-the-Middle-Angriffe reduziert. Wenn die Funktion nicht funktioniert, liegt das an Chrome-Fehlern oder an der Netzwerkkonfiguration. Durch Aus- und Wiedereinschalten kann Chrome die Einstellung erneut korrekt anwenden.
Wählen Sie einen DNS-Anbieter, der DoH tatsächlich unterstützt
- Wählen Sie „Bei Ihrem aktuellen Dienstanbieter“, wenn Sie zufrieden sind und bereits an anderer Stelle (z. B.in Windows) sicheres DNS eingerichtet haben.
- Oder wählen Sie „Anderen Anbieter auswählen“ und wählen Sie einen der folgenden aus:
- Cloudflare: 1.1.1.1 oder 1.0.0.1
- Google Public DNS: 8.8.8.8 und 8.8.4.4
- CleanBrowsing: 185.228.168.168, insbesondere wenn Sie nach Familie/Bildung filtern möchten
Extra-Tipp: Bei manchen Versionen funktioniert die Anbieterauswahl in Chrome nicht immer sofort. Möglicherweise müssen Sie Chrome oder sogar Ihren PC neu starten, insbesondere wenn sich DNS-Caching oder Netzwerk-Stack-Einstellungen hartnäckig halten.
Leeren Sie den DNS-Cache und starten Sie Chrome zur Sicherheit neu
- Besuchen Sie
chrome://net-internals/#dnsdie Adressleiste von Chrome. Klicken Sie anschließend auf Host-Cache leeren. Dadurch wird der DNS-Lookup-Cache von Chrome zurückgesetzt, sodass die neuen Einstellungen berücksichtigt werden. - Schließen Sie Chrome vollständig und öffnen Sie es erneut. Manchmal bleibt Chrome einfach hartnäckig bei den alten Einstellungen, bis es neu gestartet wird.
Warum sich die Mühe machen? Chrome speichert manchmal DNS-Informationen im Cache und verwendet die alten Daten weiter, bis Sie sie löschen. Bei manchen Setups funktioniert die DNS-Verschlüsselung möglicherweise trotzdem nicht, bis Sie dies tun.
Überprüfen Sie, ob Secure DNS wirklich funktioniert
- Besuchen Sie dnsleaktest.com. Führen Sie den Test durch und prüfen Sie, ob die aufgelisteten DNS-Server Ihren ausgewählten entsprechen. Wenn es die Ihres Anbieters sind, funktioniert Secure DNS einwandfrei.
- Wenn andere Server angezeigt werden oder ein verdächtiger Eindruck entsteht, überprüfen Sie Ihre DNS-Einstellungen und die Chrome-Konfiguration. Manchmal überschreiben die DNS-Einstellungen des Netzwerks die Einstellungen von Chrome, insbesondere in bestimmten Netzwerken oder VPNs, was den gesamten Prozess durcheinanderbringen kann.
Wenn das immer noch nicht funktioniert, prüfen Sie, ob Ihre Antiviren- oder VPN-Software DNS-Verkehr abfängt, der DoH beeinträchtigen kann. Deaktivieren oder konfigurieren Sie diese gegebenenfalls neu.
Zusätzliche Tipps und Fallstricke …
- Stellen Sie sicher, dass Chrome vollständig aktualisiert ist, da Ihnen sonst möglicherweise der sichere DNS-Schalter vollständig fehlt.
- Wenn Ihr Netzwerk auf benutzerdefinierte DNS-Server angewiesen ist, müssen Sie diese möglicherweise auch in Windows manuell einrichten, damit Chrome dieselben Server berücksichtigt.
- Einige öffentliche WLANs oder Unternehmensnetzwerke blockieren DoH möglicherweise vollständig. Wenn Ihr Netzwerk Sie blockiert, lässt sich das Problem auch durch manuelle Eingriffe nicht beheben, ohne die Netzwerkrichtlinien anzupassen oder zu einem anderen Netzwerk zu wechseln.
- Als Randbemerkung: Die Verwendung eines VPN, das DNS-Leckschutz unterstützt, kann eine weitere Ebene der Privatsphäre hinzufügen, aber manchmal überschreiben VPNs die DNS-Einstellungen von Chrome.
Zusammenfassung
Chrome verschlüsselt endlich Ihre DNS-Anfragen? Super! Falls nicht, seien Sie nicht zu frustriert. Manchmal hilft schon ein Neustart, das Leeren des Caches oder das Deaktivieren von Softwarekonflikten. Sicheres DNS ist nicht perfekt – nichts ist perfekt –, aber es ist ein wichtiger Schritt, um Ihr Surfverhalten ein wenig privater zu gestalten. Oder zumindest weniger offen als zuvor.
Zusammenfassung
- Stellen Sie sicher, dass Chrome und Windows auf dem neuesten Stand sind.
- Aktivieren Sie in den Chrome-Einstellungen unter „Datenschutz und Sicherheit“ die Option „Sicheres DNS verwenden“.
- Wählen Sie einen unterstützten DNS-Anbieter wie Cloudflare oder Google.
- Leeren Sie den DNS-Cache von Chrome über
chrome://net-internals/#dns. - Überprüfen Sie mit dnsleaktest.com.
Daumen drücken, das hilft
Die Einrichtung eines sicheren DNS in Chrome unter Windows 11 ist nicht gerade intuitiv, aber mit etwas Geduld machbar. Hoffentlich spart das Zeit und Ärger – behalten Sie die Einstellungen einfach im Auge und wundern Sie sich nicht, wenn Sie später Teile davon erneut aufrufen oder neu vornehmen müssen. Viel Erfolg und möge Ihre DNS-Anfragen verschlüsselt bleiben!